Stressabbau durch Yoga

In den Yoga-Studios tauchen vermehrt immer mehr Männer auf und so manche Yoga-Art wird gar von ihnen dominiert. Wie konnte es so weit kommen? Galt Yoga nicht als reine Frauensache? Weit gefehlt! Yoga hat eine solche Fülle an positiven Auswirkungen auf Körper und Geist, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis das vermeintlich starke Geschlecht sich nun ebenfalls am herabschauenden Hund samt Sonnengruß versucht.

Stress und negative Emotionen sitzen in den Körperzellen

Was zunächst als spirituelle Ansicht galt, ist nun wissenschaftlich belegt: Stress und negative Emotionen führen zu körperlichen Einschränkungen, Verspannungen und unter Umständen zu Verletzungen. Das Bild des Menschen mit den hängenden Schultern, der glaubt eine schwere Last tragen zu müssen, haben viele bei diesem Beispiel vor Augen.

Yoga lehrt unter anderem, dass in verschiedenen Körperregionen unterschiedliche Energien beheimatet sind. Es lehrt ebenso, dass negative Energien in unseren Körpern abgespeichert werden und so zu unschönen Auswirkungen führen können.

Mit den richtigen Übungen dem Stress entkommen

Menschen, die sich mit voller Hingabe dem Yoga widmen, berichten unisono von abfallendem Stress sowie weniger Sorgen und Problemen in ihrem „realen“ Leben. Die vielen Übungen des Yoga sorgen somit nicht nur für eine gesündere Körperhaltung und gestärkte Muskulatur, sondern auch für einen kontinuierlichen Abbau von Stress und negativen Emotionen und Mustern.

Es geht dabei weniger darum, dass man beim Yoga an irgendetwas glauben muss oder seine religiösen Wertvorstellungen gegen neue zu wechseln hat. Es geht um nichts Ideelles. Es geht lediglich um das Ausführen der vielen Übungen, so gut und so intensiv es der eigene Körper zulässt. Dies kann bei jedem Mal völlig anders sein, darum braucht Yoga auch nicht mit Ehrgeiz und Willenskraft ausgeübt zu werden. Es genügt, den Übungen zu folgen, idealerweise vier- bis sechsmal pro Woche. Das klingt viel, doch wer einen Selbstversuch unternommen hat, wird schnell merken, dass man davon „süchtig“ werden kann.

Viel Spaß beim Ausprobieren!