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Bewegung

 

 

Verantwortung

 

Kompetenz im

Leistungs- u. Gesundheitssport

(Prof.Dr. habil.

H. Scheumann)

 

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Warum  Bewegung lebenslang gestalten?

Mit seiner Gesundheit, Vitalität und Fitness kann man nicht wie mit eigenem Kapital umgehen, das man erwirbt und dann nach und nach verbrauchen kann.

Gesundheit, Vitalität und Fitness sind dynamische Aufgaben des Lebens, die körperlich, psych.-seelisch und sozial immer wieder altersspezifisch und situationsgerecht aktiv zu gestalten, zu "trainieren", sind. 

Geschieht dies nicht, folgen Stagnation und  Rückgang, Störungen des Wohlbefindens und schließlich Krankheit und nachlassende Kompetenz. 

Die Auffassung "einmal gesund-immer gesund" oder "einmal fit-immer fit" ist also nicht nur falsch sondern langfristig letztlich gesundheitsgefährdend.

D. h. zunehmende Passivität im ganzheitlichen Sinne wirkt sich direkt sowohl auf die Leistungsfähigkeit einzelner Systeme und Komponenten als auch auf die Gesundheit insgesamt negativ aus. Körperliche Passivität (Bewegungsmangel) erhöht in starken Maße die gesundheitlichen Risiken über die gesamte Lebensspanne.

Vitalität, Fitness als Ausdruck der physischen, psych.-seelischen, sozialen Anpassungsfähigkeit der einzelnen Systeme und des ganzheitlichen Menschen, entfalten sich, auf der Grundlage genetischer Voraussetzungen erst durch An-forderungen und Belastungen (äußere und innere).
Je nach Größe und Dauer dieser Anpassungsreize reagieren die Systeme und der ganze Mensch mit einem Zuwachs an Vitalität und Fitness, mit dem Erhalt eines schon gewonnenen Niveaus, aber auch mit negativen Reaktionen bei zu hohen Belastungsreizen. 

Genies als Weltspitze ihres Genres profilieren sich z.B. nie allein aus ihren Erbanlagen heraus, sondern stets in der Verbindung von natürlichen Anlagen mit entsprechenden Anforderungen an sich selbst (Aktivität, Fleiß, Strebsamkeit, Hartnäckigkeit, auch extrem erscheinendes Belastungs- Leistungsverhalten im Metier).



Die vereinfachte Abbildung eines ontogenetischen Vitalitätsprofils soll den möglichen und tatsächlich ausgeschöpften Anpassungsspielraum der Individuen0, 1und2verdeutlichen:

 

0 ist ein etwa 25jähriger Mensch auf unterem Vitalitätsniveau (etwa eines 15jährigen), 

mit 1 hat er durch erhöhte Anforderungen an sich ein schon akzeptables Vitalitätsniveau erreicht. 

 

2jedoch ist das ihm mögliche Niveau, dass er aber nur durch weiteres "Training" erreichen könnte. 

Im weiteren Alternsgang zeigt sich ein nachlassendes Vitalitätsniveau:

 

  0 ist ein etwa 50jähriger Mensch, weit unter seinen Anpassungsmöglichkeiten.
1 bedeutet ein gehobenes Adaptationsniveau. 

 

Während 2 die Ausschöpfung der Kapazität bedeutet. 

 

Damit wird auch deutlich, dass die Steilheit der Vitalitätsabnahme (biologisches Altern) durch entsprechendes physisches-psych. und/oder soziales "Training" positiv beeinflusst werden kann.

Bewegungsmangel beschleunigt Alternsprozesse, angemessene körperliche Aktivität hält vorzeitiges Altern auf.

Allgemein besteht in der modernen Zeit die Gefahr, dass junge Menschen ihr Adaptationspotential weniger ausschöpfen und der Alterungsprozeß schon von einem niedrigeren Niveau ausgeht. 

 

Ältere Menschen könnten oftmals durch einen aktiveren Lebensstil bzw. gerichtetes "Training" phys.-psych.-soziale Alterung abbremsen:
Wer rastet, der rostet - gesund und fit durch Bewegung 

  Altern und Alter werden leider oft automatisch mit beschleunigtem Leistungsrückgang, mit gesundheitlicher Schwächung und Krankheit verbunden. Objektiv bestehende Risiken sind allgemein bekannt, ihnen wird im individuellen Lebensstil jedoch zu wenig aktiv entgegengewirkt.

Deshalb sollen Verantwortungsträger aktiv werden,  wie z.B. :

Unternehmen im Kur- und Rehabereich,

Kommunale Verantwortungsträger

betriebl. Gesundheitssicherung u.a.Institutionen,

(auch Senioreneinrichtungen)
Bildungseinrichtungen,
Vereine (u.a. Sportvereine), Organisationen sowie
an Gesundheit/Vitalität/Fitness -interessierte Einzelpersonen

im Verantwortungsfeld (z.B. Bürger der Stadt)

 

um Grundlagen zu erarbeiten und deren praktische Umsetzung auszulösen, z.B. :

- Erarbeitung und Umsetzung von Programmen im jeweiligen Verantwortungsfeld
- Informationsmaterialien für jeweilige Zielgruppen
- Vorlesungen, Seminare
- Aus- u. Weiterbildungen
- Populärwiss. Vorträge
- Publikationen
- Konzepte und deren praktische Umsetzung
- Eventveranstaltungen zu Themenbereichen  wie Gesundheit-Bewegung-Ernährung-Lebensstil                                                                                                         

         

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